Wo die Reise mal hingehen soll, war Karla Borger schon als Kind klar: Olympische Spiele. Und ihr Traum sollte sich gleich zwei Mal erfüllen. In Rio an der Copacabana vor einem riesigen Publikum – und in Tokio mitten in der Corona-Pandemie vor leeren Tribünen. In dieser Folge erzählt die Beachvolleyballerin, wie sie durch gute und schlechte Phasen im Leistungssport geprägt wurde. Und wie schwer der Kampf aus dem großen Loch war, in das sie durch die verpasste Olympia-Teilnahme 2024 fiel.
Doch Karla ist rückblickend auch dankbar für die negativen Momente in ihrer über 20-jährigen Karriere. Und das, obwohl es nicht nur sportliche Rückschläge gab, sondern auch strukturelle. So erzählt sie, wie einst der eigene Verband systematisch versuchte, ihre Karriere zu beenden. Doch statt sich entmutigen zu lassen, stand sie weiter auf. Und arbeitete jahrelang im Ehrenamt daran, ihr und anderen Athletinnen und Athleten eine lautere Stimme zu geben. Die ganze inspirierende Geschichte hört ihr in dieser Folge.
