Wann hat Benni Höwedes zum ersten Mal erkannt, dass gute fußballerische Fähigkeiten am Ende nicht ausreichen, sondern vor allem der Kopf über die letzten Prozent Leistung auf dem Platz entscheidet? Warum fällt es im Profisport nach wie vor so schwer, sich bei privaten Krisen oder mentalen Tiefs verletzlich zu zeigen, ohne dass es im Vereinsumfeld sofort als Schwäche ausgelegt wird? Und wie hat er es während seiner verletzungsreichen Zeit bei Juventus Turin geschafft, der Einsamkeit der Reha zu entkommen?
